14 Februar 2017

Ein besonderer Neuzugang: Das Lavendelzimmer von Nina George


"Ähm, Lisa? Was ist denn mit dir los? DAS LAVENDELZIMMER? Das passt doch so gar nicht zu den Büchern, die du sonst so liest!"

Falls ihr euch das gerade gedacht habt, kann ich euch beruhigen: Ich bin nicht krank und habe dieses Buch auch nicht in irgendeinem Fieberwahn gekauft. Alles gut.

Warum dieses Buch bei mir eingezogen ist, hat einen ganz einfachen Grund: Nina George.

Nun gut, das führt vermutlich zu noch mehr ???, daher hier eine etwas ausführlichere Begründung: Anfang Februar war ich beim Carlsen Verlag in Hamburg anlässlich dessen "Creative Campus". Dort gab es Vorträge für Autoren (ich war offiziell als impress-Autorin dort), Illustratoren, Lektoren u.A. Es war ein wirklich schöner und lehrreicher Tag mit tollen Kollegen und Verlagsmenschen. Aber der inspirierendste Beitrag kam von der Autorin Nina George. (Den Nachnamen spricht man übrigens wie den deutschen Vornamen Georg(e) aus und nicht englisch - habe ich auch erst da gelernt.) 

Nina George ist keine Carlsen-Autorin, aber sie ist eine sehr engagierter Schriftstellerin, die sich für viele verschiedene Projekte einsetzt. Mehr dazu findet ihr auf ihrer Homepage: http://www.ninageorge.de/

Sie hatte die ehrenvolle Aufgabe, mit einer Rede auf den bevorstehen Tag einzustimmen. Sie war sozusagen der erste Programmpunkt - und auch der beste, meiner Meinung nach. Ihre Rede war unglaublich fesselnd, inspirierend und sorgte nicht nur ein Mal für Gänsehaut. Sie erzählte vom Schreiben, vom Autor sein, mit all seinen hellen und dunklen Momenten. Ich fühlte mich verstanden, bestätigt und habe nicht nur einmal geschmunzelt. Es war einfach großartig. Da waren sich glaube ich alle Anwesenden einig. (Jemand, der nichts mit Büchern zu tun hat, würde das vielleicht anders sehen, aber so ein Muggel versteht gar nicht, was das eigentlich für tolle Dinger sind, diese Bücher.)
Nach der Rede hatte ich den folgenden Gedanken: "Verdammt, ich schmeiß meinen Job hin und mache nur noch was mit Büchern!" (Total unrealistisch, aber man darf ja träumen.)
Und damit war ich sicher nicht alleine.  

Die Autorin war mir einfach super sympathisch. Und deswegen habe ich ihr Buch gekauft. So einfach ist es. Genau das machen inspirierende Menschen: Sie bringen dich dazu, neue Dinge auszuprobieren. Ich habe diesem inneren Drängen von mir gerne nachgegeben und freue mich auf das Abenteuer DAS LAVENDELZIMMER. 

Und wie ist es bei euch? Habt ihr schon mal ein Buch gekauft, dass eigentlich nicht eurem Geschmack entspricht, nur weil euch jemand dazu "inspiriert hat? Ich freue mich auf Kommentare dazu. 

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